2015

Photovoltaik-Anlagen lohnen sich immer noch 

"Photovoltaikanlagen sind nicht mehr profitabel" glauben leider viele Haus-und Firmenbesitzer und lassen sich vom allgemeinen Trend beeindrucken. Wer jedoch die
aktuellen Förderbedingungen und Vergütungen richtig nutzt, der kann nach wie vor eine gute Rendite erzielen und zugleich die Umwelt und das Klima schützen.

Ständige Diskussionen in Regierungskreisen und ebenso häufige Änderungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) verunsichern potentielle interessierte Kunden und Solaranlagenbetrieber. Vorne an steht die Frage, ob sich eine Investition in eine Photovoltaik-Anlage noch lohnt.

Wer im Mai 2015 eine Photovoltaik-Anlage mit bis zu zehn Kilowatt Leistung installieren lässt, der bekommt für die Einspeisung des Stroms in das Netz ca. 12,5Cent pro Kilowatt vergütet. Das sind rund 0,6Cent weniger als vor der EEG-Novelle im letzten Sommer und nur etwa halb so viel wie noch vor drei Jahren. Trotzdem ist das kein Grund sich heutzutage nicht intensiv mit der Sonnenenergie zu beschäftigen.

 

Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage noch?

Die Antwort gleich vorweg: Ja, die Investition in eine Photovolatik-Anlage rechnet sich im Jahre 2015 immer noch.

Unsere Empfehlung: Die Anlage so planen und auslegen, daß ein Großteil des erzeugten Stroms selbst genutzt werden kann. Dann sind immer noch attraktive Renditen möglich. Sonnenstrom vom eigenen Dach kostet nur noch die Hälfte dessen, was ein privater Energieverbraucher beim Energieversorger bezahlen muss.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den auf dem eigenen Dach selbst produzierten Strom selbst zu nutzen. Da viele Menschen tagsüber wenn die Sonne scheint, nicht zu Hause sind, scheint das zunächst schwierig.

 

Mit Volleinspeisung rechnet sich eine Photovoltaik-Anlage heute kaum noch

Während vor einigen Jahren die Rendite einer PV-Anlage relativ einfach zu berechnen war, gehen heute viele verschiedene Annahmen ein. Abhängig von der Region der installierten PV-Anlage, der Investitionskosten und der Qualität der verbauten Module und Wechselrichter kann sich die Rendite bei einer Volleinspeisung jedoch durchaus noch lohnen. 

Vor allem ist die Sonneneinstrahlung bei einer Volleinspeisung ein sehr wichtiges Kriterium um eine Rendite zu erzielen. Die verfügbare Sonneneinstrahlung ist in Deutschland nicht an jedem Ort gleich. Sie ist in Süddeutschland höher als in Westdeutschland und auf dem Berg höher als im Flachland. Je näher der Ort am Äquator, desto steiler der Einfallswinkel der Sonnenstrahlen - desto höher die Intensität. 

In Deutschland mit seiner Nord-Süd-Ausdehnung, seinen Mittelgebirgen und Bergen schwankt die jährlich verfügbare Strahlungsmenge deshalb je nach Standort zwischen 950 kWh/m² und 1250 kWh/m². Je nach technischen Leistungsmerkmalen der gewählten Photovoltaikanlage ergibt sich nun aus der jährlichen Strahlungsmenge vor Ort der mittlere Jahresertrag - dieser ist entscheidend für die selbst erzeugte Strommenge, die verbraucht oder verkauft werden kann.

Aktuell liegt die Einspeisevergütung für kleine und mittelgroße PV-Anlage bei weniger als 13Cent pro Kilowattstunde. Die Stromgestehungskosten einer Photovoltaikanlage - also der Preis, zu dem eine Kilowattstunde Strom über die gesamte Laufzeit von 20Jahren gezahlter Einspeisevergütung gezahlt werden kann - liegen je nach Berechnungen des Fraunhofer ISE derzeit zwischen 10 und 14Cent pro Kilowattstunde, je nach Sonneneinstrahlung in Deutschland.

Mit einer eigenen PV-Anlage erzeugen Sie heute Strom preisgünstiger als wenn Sie den Strom von Ihrem Netzbetreiber für 26Cent pro kWh (je nach Tarif) beziehen. Jedoch ist die Einspeisvergütung mit weniger als 13Cent pro kWh mittlerweile so gering, daß sich eine Volleinspeisung kaum noch rechnet. Sie erzeugen den Strom zu Preisen von 10 und 14Cent pro kWh und verkaufen ihn wieder für weniger als 13Cent pro kWh.

Unter diesen Umständen lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage kaum noch. Es sei denn, die PV-Anlage wird einer Region mit einer hohen Sonneneinstrahlung gebaut, zu guten Konditionen erworben und mit qualitativ hochwertigen Modulen und Wechselrichtern ausgestattet. Dann lässt sich auch mit Volleinspeisung noch eine Rendite erwirtschaften.

 

Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch von Solarstrom wird immer lukrativer denn der Strom kann wesentlich günstiger selbst erzeugt werden als den Strom vom Netzbetreiber zu beziehen. Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage wird durch den Eigenverbrauch wesentlich verbessert was durch das Beispiel einer PV-Anlage mit 5KW Leistung verdeutlicht werden soll.

rendite ueber jahre kleinLagen die Investionskosten für diese Anlage im Jahr 2012 bei 10.400€ netto ergab sich bei den gewählten Parametern und einer Einspeisevergütung von 24,43Cent pro Kilowatt eine Rendite von ca. 7,8%.

Im Jahr 2015 liegt die Investition für die gleiche Anlage bei noch bei ca. 8.000€ netto, das sind 1.600€ pro Kilowattpeak und die Einspeisevergütung liegt bei 12,59Cent pro Kilowattstunde. 

Daraus würde bei gleichen Parametern nur noch eine Rendite von ca. 0,1% erzielt werden. Mit Eigenverbrauch würde sich die Rendite wesentlich verbessern. Nimmt man einen Stromkostensteigerung von 2% und einen Eigenverbrauchsanteil von 26% an, was für sehr viele Haushalte bei einem Jahresstromverbrauch von 4.200 kWh und einer 5-Kilowattpeak-Anlage ein sinnvoller Wert ist, wird noch eine Rendite von 4,8% erzielt.

 

Grafik: Solarpraxis AG

Speichersysteme für Photovoltaik-Anlagen

Bei sinkenden Einspeisevergütungen berücksichtigen wir in der Anlagenplanung und Dimensionierung die verstärkte Eigennutzung des erzeugten Solarstroms bei unseren Kunden. Eine Photovoltaik-Anlage erzeugt tagsüber die meiste Energie. Jedoch verbrauchen die meisten Haushalte in diesen Stunden die wenigste Energie. Im Regelfall ist dies abends, nachts und frühmorgens.

Mit der neuen EEG Gesetzgebung wird die Eigenverbrauchsoptimierung noch interessanter, im Vergleich zur Einspeisealternative. Die selbst erzeugte Energie wird tagsüber zu den üblichen Fördertarifen in das Netz eingespeist. An Werktagen wird morgens und abends aus demselben Netz Energie bezogen.

In der neuen Situation ist jedoch jede Kilowattstunde, die mit einer PV-Anlage selbst erzeugt und auch selbst verbraucht wird, viel mehr Wert, als diese in das Netz einzuspeisen. Daher ist die Optimierung der selbst erzeugten Energie ein wichtiges Kriterium in unserer Anlagenplanung.

Durch den Einsatz eines Stromspeichers können Sie Ihren Eigenverbrauch wesentlich erhöhen. Sie speichert Ihren Solarstrom intelligent, effizient und wirtschaftlich. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage und eines Stromspeichers können Sie einen großen Teil Ihres Strombedarfs selbst abdecken.

Ihre Stromkosten können Sie somit deutlich reduzieren und Sie machen sich unabhängig von zukünftigen steigenden Energiekosten Ihres Energieversorgungsunternehmens. Eine bereits bestehende Photovoltaik-Anlage kann mit einem Stromspeicher nachgerüstet werden um den Eigenverbrauch zu steigern. Diese Erweiterung funktioniert bei allen Anlagen, die nach dem 01.01.2009 an das Netz gegangen sind.

Für ältere Anlagen ist eine Eigenverbrauchsoptimierung nicht möglich, da das EEG erst im Jahr 2009 die Überschusseinspeisung ermöglichte. Davor war generell nur die Volleinspeisung möglich.

Mit einer Lebensdauer von 10.000 Ladezyklen bringt Ihnen Ihre Investition für die Zukunft eine maximale Sicherheit und einen bestmöglichen Nutzen und das völlig unabhängig von Uhrzeit, Verbrauchsverhalten und Anwesenheit.

Und Sie haben das gute Gefühl einen sinnvollen und guten Beitrag für unsere Umwelt getan zu haben - Energie erleben Sie mit uns.

 

KFW-Förderung für Ihren Stromspeicher

Seit dem 1.Mai 2013 werden staatliche Fördermittel für den Erwerb und Einbau von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaik-Anlagen mit zinsgünstigen Darlehen der KfW-Bank zur Verfügung gestellt.

Gefördert werden sowohl die Neuerrichtung einer Photovoltaik-Anlage in Verbindung mit einem Batteriespeichersystem sowie die Nachrüstung einer nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommenen Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeichersystem.

Die staatliche Finanzierungshilfe kann bis zu 30% der Kosten eines Speichersystems betragen. Dies ist abhängig vom verwendeten Stromspeicher sowie der installierten Leistung der Photovoltaik-Anlage. Die zinsgünstigen Darlehen können bei der KfW-Bank beantragt werden und Laufzeiten von bis zu 20Jahren sind möglich.

Haben Sie weitere Fragen zu Photovoltaik-Anlagen, Finanzierung und Fördermaßnahmen? Wir stehen Ihnen bei Ihren Fragen gerne zur Verfügung und beraten Sie seriös durch langjährige Erfahrung und Kompetenz.

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